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Brandbrief!

Brandbrief

der ANWOHNERINITIATIVE ERNST–THÄLMANN–PARK

zum Thema: Schulerweiterung, Parkteilung, Baumrodung und Bau-Öffnung eines schwer kontaminierten Geländes.

Das alles ohne Bürgerbeteiligung-  warum haben viele das Gefühl und die Erfahrung, diese Bürgerbeteiligung, interessiert überhaupt keinen in den Parlamenten.

 Ist Bürgerbeteiligung reine Makulatur?

An alle Bürger im Ernst-Thälmann-Park und um den Park herum, an alle Unterzeichner*Innen gegen die Parkteilung und alle Besucher.

An die  Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz  von Berlin

An die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von Berlin

An die Senatsverwaltung für Bildung

An das Abgeordnetenhaus von Berlin

An den Bürgermeister/in von Berlin Pankow

An Das Bezirksamt Pankow von Berlin

An die Fraktionen in der BVV Pankow

An das Bau-Amt Pankow

Das Umweltamt

NABU

BUND

02.11.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben seit 2013 darauf hingewiesen und durchaus belegt, dass, für die geplante und nötige Schulerweiterung, bitte nicht der Standort von zwei Gasometern des ehemaligen, 107 Jahre tätigen, Gaswerks Danziger Straße vorgesehen werden solle. Wir haben eine Alternative mit dem ehemaligen Vivantes- Klinikgelände mit 2,4 ha, aufgezeigt. Dieses befand sich 2013 bereits in der Abwicklung. Für diese Projektentwicklung hätte die Zeit bis heute also allemal gereicht.

 Uns liegen zwei Protokolle und Beschlüsse der BVV Pankow vor, die zwar das Gaswerks- Gelände zur Bebauung ins Spiel bringen, aber dann eindeutig davon absehen.

 Aber bereits im November 2015, lagen konkrete Planungen für die Bebauung der Gasometer vor! Unseren Argumenten stand dann plötzlich der Denkmal- und Ensembleschutz der alten Klinik-Gebäude gegenüber. Zum Beispiel Altes Waschhaus, die Klinikkantine etc. pp. . Der Denkmalschutz spielte aber dann, für den Verkauf an die GEWOBAG und für den Bau von 4 MUF’s, keine Rolle.

Durch den Beschluss der BVV eine Radschnellwegtrasse von der Gleim Straße bis in die Verlängerung der Diesterweg Straße zu bauen, fiel das Argument gegen die Gasgeländebebauung. Aber für die Eröffnung des schwer (>Z2) kontaminierten Bodens.

Wir halten diese Entwicklung für ein gravierendes Missmanagement eines öffentlichen, sozialen Projektes.

Die Parkanlage wird dazu vorsätzlich stadträumlich zerteilt, in ihrer Funktionalität für das Umfeld massiv entwertet. Zudem werden zum Durchpeitschen der Entwurfsplanung bis zu 90 große Bäume gerodet und in der Bilanz sogar zusätzliche Flächen versiegelt. Das alles im KLIMANOTSTAND.

Zum anderen werden durch den neuen Radweg hinter dem Bestandsbau keinerlei Erleichterungen für die Schüler und Schülerinnen selbst geschaffen. Vorteilhafte Zugangswege waren immer auch Thema für die Schulerweiterung! Hier sind jetzt Umwege vorprogrammiert. Die Campusfläche steht sich praktisch selbst im Wege.

Das Ende vom Lied wird sein, dass über diesen neuen Radschnellweg auch die täglich über 14.500 Fußgänger gehen werden. Plus noch mehr Radler von der Gleim Str. bis zur Ella – Kay – Straße.Der Radweg wird zum extrem Nadelöhr vor der Ella- Kay- Straße.Dort trifft er auf den Ausgang der Schule (5 Treppenstufen) mit zum Teil heraus stürmenden Kindern. Keine 15 Meter weiter folgt dann eine 90° Kurve auf die Ella – Kay -Straße mit bereits morgens anliefernden Helikopter Eltern und ihren PKWs. Dieser unsinnige Radweg wird den Ernst – Thälmann- Park, der bereits jetzt an der Fahrradüberlastung leidet, überfrequentieren. Es ist ein urbanes und verkehrsberuhigtes Gebiet für Schrittgeschwindigkeit.

Durch die geplanten Bauarbeiten, werden die Hot-Spots von zwei, eilig gesprengten und lediglich breitplanierten Gasometern, geöffnet werden. In Rostock wurde eine vergleichbare Baumaßnahme abgesagt und mit 17 m tiefen Spundwänden abgesichert. Ein Millionen Steuerschaden.

Soll die neue Schule, die „Gorch Fock“ von Pankow werden? Unter dem geplanten Campus schlummern laut Übersichtskarte/ Bohrkataster (Gutachten IGB v. 31.05.2016) Schadstoffe mit sehr hohem Gefährdungs- und Kostenrisiko. So wurden in der Spitze bei diversen Probebohrungen festgestellt:

 Sensorische Belastungen aus Öl Phasen mit sehr starkem Geruch sowie viele Kohle- und Teerrückstände in verschiedenen Tiefen.

PAK (polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) bis zu 1.275 mg/kgTS *ab 30*

MKW (Mineralölkohlenwasserstoffe) 33.500 mg/kgTS *ab1000*

BTEX (monoaromatische Kohlenwasserstoffe) 108 mg/kgTS *ab1*

CN (Cyanide) 1.357 mg/kgTS *ab10*

Zwischen den Sternen der Grenzwert für „gefährlichen Abfall“ nach TR BODEN

 Es ist die -Büchse der Pandora- aber kein Bauplatz für eine Schule.

Wir beklagen die sehr mangelhafte Bürgerbeteiligung für dieses soziale Projekt. Wir waren nie gegen die Schulerweiterung! Aber nicht auf diesem Gelände!

 Wir beklagen die Teilung des Ernst-Thälmann-Parks, trotz ausgerufenem Klimanotstand. Die jetzt schon nicht ausreichenden Grünbedarfe pro Kopf sinken damit weiter. Ausgleichsflächen gibt es nicht! Die Sanierung und Entsorgung wird Millionen an Steuermitteln kosten. (siehe Spielplatz und Teich- Brücke im Park) Wer trägt dafür am Ende die Verantwortung? Die alte BVV mit allen Deputierten und dem Bürgermeister! Wir beklagen die ignorante Haltung zu unserem Einwohnerantrag mit insgesamt fast 2500 Unterschriften von Bürgern und Besuchern, die wir natürlich zu Protestaktionen aufrufen werden. Wir erwarten die Rücknahme der Parkteilungspläne!

Die Anwohnerinitiative Ernst-Thälmann-Park

Ein Ernst-Thälmann-Park – zwei Denkmäler

Heute war ich mal wieder im Park unterwegs, tolles Wetter draußen, und habe ein paar Schnappschüsse gemacht; und mir auch ein oder zwei Gedanken zum Irrsinn, der hier geplant wird – ich versuch das mal in einen Text zu gießen. Also der Reihe nach:

Der Ernst-Thälmann-Park (ETP) erstreckt sich entlang der Ringbahn zwischen dem Zeiss-Großplanetarium in der Prenzlauer Allee und der Wohnanlage im ETP bis zur Greifswalder Straße und Danziger Straße, auf dem historischen Gelände des ehemaligen Gaswerks Dimitroffstraße.
Vom Planetarium im Ernst-Thälmann-Park führt eine zentraler Weg entlang der Ringbahn bis zur Schwimmhalle im Ernst-Thälmann-Park und gabelt sich dort, einmal weiter zum S-Bahnhof Greifswalder Straße, sowie entlang/über den größeren Park Teil zur Ecke Greifswalder Straße/Danziger Straße;  vorbei am – aus Sicht des Parks versteckt liegenden –  Ernst-Thälmann-Denkmal.
Dieser Weg wird täglich von tausenden zu Fuß gehenden und Rad fahrenden Menschen genutzt, während sich ebenfalls tausende im Park auf den Wiesen und Hängen eine schöne Zeit machen und sich erholen. Am Anfangs – und Endpunkt dieser zentralen  Durchwegung, je nach Wahl des Startpunktes, befinden sich zwei äußerst markante Denkmäler, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Einmal das Zeiss-Grossplanetarium. Es ist ein Ort der Wissenschaft, ja der ältesten Wissenschaft des homo sapiens, der Astronomie. Das Planetarium wurde vor einigen Jahren – mit viel Bedacht – aufwändig saniert und ist in ganz Berlin bekannt und geschätzt. Es ist seit 2016 Teil der neuen Stiftung Planetarium Berlin. Unter Denkmalschutz steht das Planetarium bis heute leider nicht, genauso wenig wie der hinter dem Planetarium liegende Park Teil mit dem Sternenspielplatz.
Dann das Ernst-Thälmann-Denkmal. Obwohl es fast zur gleichen Zeit wie sein Antipode, das Zeiss-Grossplanetarium, entstand – im ersten Bauabschnitt des ETP, das Planetarium im zweiten Bauabschnitt – ist das Denkmal seit 1990 höchst umstritten und muss seitdem immer wieder für ideologische Kämpfe herhalten; ein durchaus verkrampfter Umgang mit diesem beachtlichen historischen Monument ist zu beobachten – die Bewohner und Besucher des Parks gehen da weitaus pragmatischer an das Denkmal ran; es ist ein beliebter Platz für Skater, Für Leute die abhängen, auch mal  posieren wollen; ich geb zu, wir haben da auch schon mal den Grill in Teddys Rücken angeworfen. Und in seiner ganzen Pracht sichtbar ist es dann auch wieder nur von der Greifswalder Straße aus – dort führte ja zu DDR-Zeiten auch die Protokollstrecke entlang. Zuletzt wurde ein Wettbewerb zur Kommentierung des Denkmals durchgeführt, mal sehen was das dann wird. Ich würde ja gerne auch mal die beiden Stelen hier vor Ort sehen, die vor dem Denkmal standen, mit den markigen Sprüchen von Ernst Thälmann und Erich Honecker. Die stehen jetzt ja in Spandau in der Zitadelle, das ist sehr weit weg. Nun aber zur Sache:

Der Bezirk Pankow plant, die großzügige, zentrale Durchwegung zwischen diesen beiden Denkmälern entlang der Ringbahn im Bereich der „Grundschule am Planetarium“ für Fußgänger und Radfahrer dauerhaft zu sperren, um das Schulgelände als geschlossenen Campus zur Ringbahn hin zu erweitern und zu umzäunen. Eine Erweiterung der Schule ist unstreitig notwendig. Zu einem derartigen Eingriff in ein städtebauliches Gesamtensemble, das mit der denkmalgeschützten Wohn- und östlichen Parkanlage, der Schule und dem Gelände des Zeiss-Großplanetariums eine bauhistorische Einheit bildet, gibt es jedoch Alternativen auf dem freigewordenen ehemaligen Vivantes Klinikgelände, die seit 2013 keine Beachtung finden.
Das Gelände des Ernst-Thälmann-Parks ist ein einzigartiges städtebauliches Ensemble, welches durch die geplante Schulerweiterung und Wegeschließung in zwei Teile zerschnitten, in der Mitte blockiert und verkleinert werden würde. Der Park Teil mit dem Planetarium als zentrales Denkmal würde dann in kürzester Zeit völlig übernutzt werden; das gleiche Schicksal droht dann auch dem Parkgelände hinter dem Ernst-Thälmann-Denkmal. Die geplanten Neubauwohnungen auf dem Vivantes Klinikgelände verschärfen dann noch bei Realisierung die Übernutzung der Parkanlagen; und zusätzliche Schulbedarfe kommen dann auch noch hinzu. Eine lustige Spirale… Wer hat sich diese Pläne nur ausgedacht?

Für unserem Einwohnerantrag „Thälmannpark Erhalten – Nicht Halbieren!“ werden wir daher in den nächsten Monaten Unterschriften sammeln, um diesen Wahnsinn zu stoppen. Wie immer seit Dezember 2012, als wir uns als Anwohner*Innen-Initiative Ernst-Thälmann-Park gefunden und nicht mehr verloren haben gilt: Wir haben keine Chance, also nutzen wir sie! (MS).

… und im Übrigen bin ich der Meinung, dass Deutsche Wohnen & Co enteignet werden müssen!

Geht gar nicht

Ich lebe seit 57 Jahren im Prenzlauer Berg. Das Enstehen des Thälmann Parks habe ich life mit erlebt. Was einstmals ein gepflegter Park war, verkam nach der Wende mit jedem Jahr mehr. Oftmals waren es die Anwohner, die in  Eigeninitiative versuchten, die einstmalige Pracht zu erhalten. So wurden z. B. die Rosenrabatten entlang der Promenade von einer Anwohnerin jahrelang gepflegt, bis sie aus Altersgründen aufgab. Das Wasser für den Teich wird mit Spenden von Anwohnern finanziert. Beide Anlagen befinden sich im Denkmal  geschützten Bereich!!!

Es ist sehr lobenswert, dass nunmehr der Parkteil, der nicht Denkmal geschützt ist, neu gestaltet werden soll. Leider ist der vorliegende Entwurf nicht nur ziemlich einfallslos, sondern auch realitätsfern. Offensichtlich ist dem Planungskollektiv entgangen, dass entlang der S Bahn gegenüber dem Planetarium ein großes Wohngebiet entsteht. Ebenso wird an der Prenzlauer Allee/Ecke Erich Weinertstr. gebaut. Das bedeutet mehr Einwohner, aber auch der Bedarf an Freiflächen für Spiel und Sport steigt. Entsprechend der Richtlinien für Stadtentwicklung sind 6m² Freifläche in Wohnungsnähe für jeden Einwohner vorgesehen. Dieser Richtwert ist schon jetzt im Prenzlauer Berg seit Jahren unterschritten. Einen bestehenden Park unter diesem Aspekt zu verkleinern, geht gar nicht.   Natürlich sind der Bau einer Schule, einer Kita unbedingt erforderlich, aber dafür gibt es andere Möglichkeiten (z.B. will Herr Gerome an der Greifswalderstr. ein Hotel bauen!!!) wenn man nicht den Weg des geringsten Widerstandes geht. Das zu erläutern kann aber an dieser Stelle nicht meine Sache sein. Klimaschutz sich auf die Fahne schreiben und dann einen Park in einem so dicht besiedeltem Gebiet zu verkleinern, geht gar nicht .

Außerdem stört mich an diesem Entwurf, dass eine ganze Bevölkerungsgruppe ausgeklammert wird. Es gibt noch immer zahlreiche ältere Bürger und auch jede Menge alte und junge Behinderte. Ein Fahrradweg entlang der Fernrohre ist zu begrüßen, aber ein parallel verlaufender, schmaler Sand Fußgängerweg ist eine Zumutung für jeden Fußgänger. Alte und Behinderte und Anwohner mit Kinderwagen werden diesen schmalen Weg nicht nutzen können. Wetterbedingt wird der Weg vermutlich nur eingeschränkt benutzbar sein und im Winter gar nicht.

Von jeher war die große Wiese hinter dem Planetarium eine Spiel und Sportwiese. Sie wird auch heute noch als solche von vielen Familien genutzt. Die Anzahl der Nutzer wird mit der Zunahme von Bewohnern der Neubauten steigen. Wenn ich den Entwurf auf S.18 richtig deute, sind da Betonbänke od. was immer das sein soll geplant. Damit wird die Nutzung der Wiese als Spiel und Sportstätte fast unmöglich. Außerdem können die Planer doch nicht im Ernst glauben, das Alte und Behinderte sich zu diesen stufenförmigen Gebilden vortasten! Wie wäre es denn mit schlichten Bänken mit Rückenlehne (Beton ist zwar nicht schön, aber aus Gründen der Haltbarkeit denkbar) entlang des Weges?

Die Hangwiese mit der einstmals sehr schönen Pergola wurde und wird gerne für Fotoshootings genutzt. Das Standesamt ist nahe, Die traurigen Reste der Pergola dienen auch noch heute  für Hochzeit- und Familienfotos. Zur Wiederherstellung der Pergola habe ich im Entwurf keinen Hinweis gefunden. Hier wäre Beton nicht fehl am Platze, denn Knöterich ist sehr schwer.

Wenn ich den Entwurf richtig deute, dann sind auch hier Betonstufen oder Bänke geplant. Das ist völlig verfehlt, denn es ist schon immer eine Liegewiese gewesen. Völlig ausgeklammert wurde die Tatsache, dass dieser Hang im Winter eine Rodelpiste ist. Die Kinder freuen sich bei jeder Schneeflocke, denn im Prenzlauer Berg gibt es kaum eine solche Gelegenheit noch mal. Betonbänke  sind hier eine Unfallgefahr und machen die Nutzung als Rodelwiese unmöglich.

Die Wiese am Bolzplatz hat Bäume. Die Einzigen bis zum Planetarium. Im Sommer lagern hier junge Eltern mit ihren Kindern. Sitzgelegenheiten für Alte und Behinderte gibt es nicht. Bäume zu fällen in einem so dicht besiedeltem Gebiet hat nichts mit Klimaschutz zu tun.

Was ich im Entwurf  auch vermisse, ist eine Aussage zum Sternen-Spielplatz. Dies ist der letzte von 3 Spielplätzen, die in der DDR gebaut wurden. Ich hoffe, die Denkmalbehörde schafft es noch rechtzeitig, ihn unter Denkmalschutz zu stellen. Spielplätze gibt es schon jetzt im Prenzlauer Berg zu wenig. Z.B. gibt es als Ersatz am Humanplatz die Gutvangerstr., die ab 1.5. bis 31.10 jeweils Mittwochs von 14.00 bis 18.00 Uhr als Spielplatz dient. Spielflächen  in einem der Einwohner stärksten Bezirke zu verkleinern ist ein Unding.

Ich bitte aus den angeführten Gründen mit Rücksicht auf die steigende Zahl der Anwohner und  vor allem auch unter dem Aspekt des Klimaschutzes den Entwurf zu überarbeiten. So notwendig ein Schulneubau auch ist, er darf nicht zur Verschlechterung der Lebensqualität aller Anwohner führen. Die ursprüngliche Größe des Parks muss unbedingt erhalten werden. Alte und Behinderte dürfen bei der Parkgestaltung nicht ausgeklammert werden. Bei dem vorliegenden Entwurf ist das der Fall.

Elke Straßenmeier, 07.02.2021

 

 

 

Ich schäme mich und mir ist schlecht.

Berlin, 30.08.2020

 

Ich schäme mich und mir ist schlecht.

 

Das hätte nicht sein sollen, müssen und vor allem nicht dürfen! Diese Demos in Berlin mit dem i-Tüpfelchen vor dem Reichstag. Wir kämpfen, denk ich gegen drei Viren. Gegen Corona, gegen Föderala und gegen Dumblöda. Alle drei feiern jeden Tag miteinander neue Partys.

Ein junges Paar mit Kinderwagen und am Wagen die Reichsflagge, eine Frau mit der Regenbogenfahne, dahinter ein Mann mit 88 Shirt und natürlich auch die Friedenstaube neben der Amerikaflagge. Und alle schreien „Wir sind das Volk“. Für solch ein Volk schäme ich mich – es ist ein dummes Volk, alle die miteinander dort waren.

Früher, ganz früher haben sich, so sagt man, die Herrscher hin und wieder inkognito auf die Straße und in die Gesellschaft begeben und ganz persönlich nach öffentlichen Meinungen geschnuppert. Warum? Um in Vorfeld vorbereitet zu sein auf Entwicklungen im Staatswesen. Um nicht, wie so oft und auch heut wieder nach der Fast-Erstürmung des Reichstagsgebäudes, in der nächsten Woche einen Arbeitskreis im Ältesten-Rat zu gründen, der dann, bis spätestens Ende nächsten Jahres zu dem Ergebnis kommen wird, dass sich Reichsflaggen und Reichsbürger, Nazis und solche die es noch werden wollen, nur noch, bis aller, aller höchstens 100 Meter dem Reichstagsgebäude nähern dürfen.

Bis zu dieser oder mit dieser Entscheidung brennt er bald wieder, der Reichstag. Es geht doch, verdammt nochmal, nicht darum wie und mit wie vielen Polizisten der Bundestag im Reichstagsgebäude geschützt werden muss. Sondern es sollte um ernsthafte Gedanken und Untersuchungen gehen, wie der so gepriesene Föderalismus dieses Landes, selbiges, langsam aber immer schneller zermürbt. Wenn ich mir das durchmischte Alter und das Bildungsniveau der Demo-Besucher anschaue, fängt das Dumblöda-Virus nicht zuletzt bei unserem föderalen Bildungssystem an. Solange, zum Beispiel, jedes Land, jede Schule und zum Beispiel, jeder Geschichtslehrer, ganz föderal entscheiden kann wie und was er/sie über das dritte Reich und dessen Entwicklung vermittelt oder auch nicht, brauchen wir uns über solches Demoklientel nicht zu wundern. Solange Björn Höcke, selbst nach einem Rücktritt, wieder als Geschichtslehrer arbeiten darf, ist etwas faul im Staate …. .

Ich erinnere mich, wir waren, in der achten Klasse fix und fertig, stumm, ganz still und vielen war richtig schlecht, nach dem Schul-Pflichtbesuch im KZ Buchenwald. Ich hab es  nicht im Smartphone gesehen, wo drunter stand: „Alles Lüge Euer Björn“, sondern ich hab es selbst gesehen, hätte es anfassen können. Wir alle haben es selbst gesehen. Und das geht nicht mehr raus aus dem Kopf.

Ich habe erfahren, dass es für solche Klassenfahrten keine Finanzierungen gibt. Angeblich wegen des geringen Interesses und Spaßfaktors. Solange sich viele Schüler im Internet und im Sozial Media besser auskennen und diesen mehr Vertrauen schenken als ihren, ach so „uncoolen“ Lehrern, stimmt etwas nicht.

Solange die Länder ganz föderal entscheiden dürfen, ob Geld in Bildung oder in Wirtschaft und Kommerz fließt, stimmt etwas nicht.  -Friday for Future- war, nach meiner Meinung, zu groß.

-Friday for Bildung- hätte gereicht und wäre der bessere und nachprüfbarere Schritt gewesen. Um den Kreis zu schließen – Nicht anders verhält es sich und funktioniert es mit Corona. Was muss eigentlich geschehen, dass die Menschheit an ihre Erkenntnisse glaubt?

-„Gut, wenn Twitter sagt, die Masern – Impfung ist BäBä, dann ist das so!!  Und Trump glaubt auch nicht mehr an die Mondlandung der Amerikaner. Wahrscheinlich warn das auch die Russen. Dann ist das so! Und Corona haben die Juden mit Bill Gates erfunden als Rache für ihre Weltverfolgung, das stand wohl bei Facebook und in einem Buch. Und ich kenn einen, der einen kennt der wohl weiß wer das mal in einem ganz bekannten Buch gelesen haben soll. Und das stimmt weil es da gestanden haben soll!!!“

Als ich die Bilder der Berlin „Demo“ gesehen habe ich mir gewünscht, alle Teilnehmer in ein Zeitloch schicken zu können. Nur für fünf Minuten. In die „guten alten Zeiten“ von Cholera oder auch Pest oder ins Warschauer Ghetto, als man noch sehr schön alle Toten und alle bestialisch verrecken Müssenden sehen und sogar drüber steigen durfte. Damals waren die Toten ja noch zu sehen.

Heute müssen sie heimlich in Kliniken sterben – ganz einfach, das geht wie im Schlaf. Auch einem Föderalismus müssen Grenzen gesetzt werden können. Entscheidungen müssen schneller und über Ländergrenzen hinweg getroffen werden können. So lange sich das Land mit seinem Föderalismus und unser aller Corona – Problem, von M. Söder bis M. Schwesig, so durchLaschelt und jeder seine eigenen Bedingungen manifestieren kann, dürfen wir uns nicht wundern, wenn sich auch das so ernannte, „Wir sind das Volk“, durchföderalisiert. Mich erschreckt nur das eigentlich hohe soziale Niveau der Demonstranten. Nach dem Virus ist vor dem Virus. Machen wir uns nix vor. Es ist keine Einschränkung meiner bürgerlichen Rechte wenn ich eine Maske trage. Es ist eine tot-tale Einschränkung, wenn ich beatmet werde und im Coma liege. Es ist beknackt genug, dass in diesem Land ein riesiger Spielraum für Nazis herrscht und sie sich seit 30 Jahren uneingeschränkt vermehren können. Aber es wird umso gefährlicher, wenn neben der Reichskriegsflagge und dem hochgestreckten Arm, ein Kind auf Muttis Rücken mit der Friedenstaube winkt, während die beiden Erwachsenen brüllen „Wir sind das Volk“.
„Arme Mutti bist du krank, dass du nicht mehr denken kannst?“

Für mich bist du dann auch ein Nazi. Hier beginnt für Mutti und alle anderen die Mitläufer Mentalität. Das hatten wir schon mal – aber es wird, nach75 Jahren, wieder mal Zeit, wie???
Pfui Teufel – Mir ist schlecht!

V. Herold

Stellungnahme und Vorschläge zum Stadtumbaugebiet Prenzlauer Berg – „Ernst-Thälmann-Park“

Berlin den 12.05.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

lassen Sie mich, nach Kiezspaziergang und Workshop in der Wabe, zum Maßnahmensteckbrief zur Verbesserung der Parksituation Stellung nehmen.

Zu Bepflanzungen im „Rosengarten“:                                                                                                    Da die Bepflanzung mit Rosenstöcken eine der größten Herausforderungen gärtnerischer Arbeit darstellt, zeigt sich dieses auch in der zunehmenden und schnellen Verwahrlosung der bisher angelegten Gewächse. Da das Straßen u. Grünflächen Amt, auch in Zukunft, nur über sehr begrenzte Zeit, Mittel und Wasser verfügt, vom Personal mal ganz zu schweigen, möchte ich Folgendes vorschlagen.

Der gesamte Rosengarten könnte mit allen möglichen Gewächsen der – Familie der Rosengewächse- ausgestattet werden. Dazu gehören neben niedrigen bis halbhohen Stauden und Solitären, die Alpenrosen, Rosenpelargonien, Pfingstrosen, Rosengras, Stock o. Bauernrosen etc. aber eben auch die sibirische Fiederspiere, der Gamander Spierstrauch (Geißbart) aber auch alle Gattungen der Prunus- Familie gehören zu den Rosengewächsen. Zum Beispiel Kirschlorbeer, Mandel, Pfirsich, Aprikose, Kirsche, Pflaume etc. Um diese Pflege zu erleichtern und weil es hier nicht um Erträge geht, könnten davon Wildarten gewählt werden die eine schöne Blüte und Blattfärbung bieten. Sie wären auf jeden Fall leichter zu pflegen und könnten noch mit Gräsern eigebettet werden. Der Begriff ROSENGARTEN bliebe erhalten und könnte auch aus historischer Sicht so begründet werden.

  • Ich möchte vor einer zu großen Abholzung im Promenadenbereich warnen, da die Sonneneinstrahlung sonst ab Mittag auf Lokal, Kindergarten und die Büros „trommelt“. Bewohner der Ella Kay Straße, in den Wohnungen über der Promenade, bestätigen diese enorme Wärmeeinstrahlung an Sonnentagen.
  • Die Lösungsvariante der Kleinkinder-Spielwiese mit Monolithen und auch anderen Steinen, wie Quadern etc., sowie das Rabattengitter an dieser Stelle, finde ich sehr gut. Diese Gitter könnten mehrfach im Park eingesetzt werden. Z. Bsp. Auch hinter dem Denkmal in Richtung Rondell auf der linken Seite des Weges. Man findet diese Gitter überall in Berlin. Sie haben etwas mit der Stadt zu tun.

Bestehende und geplante Wege (leider ist die Legende zur Karte nicht zu entziffern)

  • Der, zum festen Anlegen geplante Trampelpfad vom Mittelweg zur Promenadentreppe, entstand durch die Festanstellung einer Bewohnerin der Nr. 17 beim Bäcker. Er wir hier auch der: „Wir sind jetzt Bäcker-Weg“ genannt. Er wir viel benutzt, sollte befestigt aber an der Treppe mit einer Rampe versehen werden, da bereits ein Rollator auf dem Weg zum Bäcker dort abstürzte.
  • Ich denke, der Trampelpfad süd/östl. des Brunnens in Richtung Rondell sollte nicht befestigt und der Rasen wieder hergestellt werden. Man könnte den Rand des Weges bepflanzen oder auch mit einem Rabattengitter versehen. Dieser Weg entstand erst durch die totale, fast zwei – jährige Weg- Absperrung bei der Spielplatzrekonstruktion. Er wurde nach Sperrungsbeginn von Radfahrern eingefahren.
  • Der geplante Weg über die kleinere Wiese von Haus Nr.17 hinunter zum Teich ist meines Erachtens nach unnütz. Niemand kann erklären wozu er dienen soll, weil es 10 Meter weiter bereits einen Weg in die gleiche Richtung gibt. Es hat sich dort noch nicht einmal ein Trampelpfad gebildet.                                                                                                                         Das  Geld für diesen Weg, sollte meines Erachtens, eher in die Sanierung der Stufenterrasse am Teich fließen. Diese Stufen bilden ein sehr, sehr großes Unfallrisiko. Es halten sich dort viele Kinder und Eltern auf und es ist ein Wunder, dass dort bisher noch niemand verletzt wurde. Es gibt nicht mal ein Hinweisschild auf die Schäden und es könnte, mit Verlaub, bei einem Schaden ziemlich teuer für’s  Amt werden. Leider findet sich in der gesamten Planung kein Hinweis zur Sanierung dieses Übels.
  • Ich bin der festen Überzeugung, dass es keiner Radschnellwege über die Grünflächen bedarf! Diese Flächen und Parkanlagen sollten der Entschleunigung statt der Beschleunigung dienen. Schon die Wege durch den Park sind nicht als Radwege ausgewiesen, werden aber, in gegenseitigem Einvernehmen, von allen gut genutzt. Das sollte, als Kompromiss, genügen.

Der Fitness Platz

Die gefundene Lösung finde ich sehr gut, denn die Leute befinden sich nicht auf dem Präsentierteller und können auch in aller Ruhe und etwas geschützt Übungen ausprobieren. Das werden auch ältere Menschen annehmen. Eine dritte Tischtennis-Platte ist super.

Die Lage auf den Liegewiesen oder liegen und liegenlassen

Ich habe es schon öfter getan und tue es nun wieder. Ich lade alle Planer/Innen herzlich dazu ein, mal bei Sonnenwetter, auf unseren Wiesen zu sein. Die gesamte Präsentation wurde bisher und immer noch mit Bildmaterial schön grau in grau unterlegt. Es beschleicht den Betrachter das Grauen. Zumindest ging es mir so.

DEM IST HIER ABER NICHT SO.

Gerade in diesen Corona Zeiten waren und sind die Wiesen sehr gut frequentiert und wunderbar durchmischt belegt.

  • Sie werden von Allen gleichzeitig genutzt und benutzt. Von Eltern mit Kindern, Jugendlichen in Bikini und Badehose, Sport treibenden Seiltänzern, Jongleuren, Frisby- und Fußball Spielern, Blumen pflückenden oder Tiere beobachtenden Kindern und Menschen mit Hunden.
  • Alles gleichzeitig und es funktioniert. Nix mit Lärm und Aggression, nix mit anderen Belästigungen und nix mit Hundekacke. Nicht ein Ton von –Hundewiese-. So gut wie alle verlassen die Wiesen mit allem was sie auch mitbrachten oder entsorgten es in den Behältern.

Zumindest versuchten sie es, aber es sind zu wenige Behälter da. Noch dazu, wo jetzt noch eine Eisbar begann, in Pappe und Plastik zu verkaufen.

Ich habe eine Meinungsverschiedenheit erlebt, als sich eine Mutter weigerte die Babywurst aus der Windel von der Wiese zu entfernen, mit der Begründung, es sei ja keine Hundekacke. Aber da waren sich alle drum herum beim Lachen einig. Hundige und Unhundige.

Aber zurück zum Thema. Alle hielten sich dort auf. Auf Decken, Matratzen, Hängematten oder „Luftrouladen“. Vor allem, Alle auf dem Boden, auf dem Gras der Wiesen. Ältere Herrschaften natürlich auf den, leider wenigen, Bänken. Also, mehr Bänke wären gut! Genau diese Bänke mit Holzbelegung. Und dann pro Bank bitte, bitte, einen Abfallbehälter. Auch könnten noch Fahrradbügel in der Nähe der Bänke sein.

Was ich damit sagen will: Das Sonnenliegenmodell SUNNY finde ich überflüssig. Diese Liegen werden besprüht, zerstört und stehen dann kaputt und als Unfallquelle herum. Sie werden zuwachsen, weil sie vom SGA schwer zu ummähen sind. Zum Anderen frag ich mich, warum in diesen Park auffällige, grell-farbige Plastik implantiert werden muss? Sie sind auch unhygienisch und nur mit Laken oder Handtuch benutzbar, das aber auf glattem Plastik immer verrutschen wird.  Es wird einfach nerven sich darauf aufzuhalten.

Der Holzpreis ist am Boden. Alle Mauern in Sitzhöhe könnten doch, wie am Rondell mit Holz- Lattensegmenten belegt werden. Auch das Rondell vor der Schwimmhalle, unabhängig davon, ob es da schon mal welche gab oder nicht. Das würde die Promenaden-Mauern oder auch die Mauer hinter Haus Nr 17 betreffen.

Das hätte, nach meiner Auffassung, immer noch mehr mit Denkmalschutz zu tun, als grelle Plastik- Ungetüme einzusetzen. Gerade jetzt, wo es doch um Nachhaltigkeit gehen sollte

und gerade jetzt, wo es in Zukunft, gerade in den Städten mehr um Schatten- als um Sonnenplätze gehen wird.

Mit besten Grüßen      Volker Herold      AG NATUR GRÜN TEICH

Wie komme ich nach Mecklenburg-Vorpommern?

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Biete kostengünstige Fluchtschleusungen über Landesgrenze Brandenburg – Meck. / Pom.hin und zurück.

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Variante A)   An u. Abreise auf Landstraße und Waldweg bis Landesgrenze – Umstieg in Kofferraum Einreisewagen und Verbringung zum Zielort und zurück – täglich von 22.00 – 05.00 Uhr, Montag Ruhetag.

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polnischer o. rumänischer Erntehelfer        4 Std. gratis dann VB

Rechtsradikaler u. Reichsbürger                18 Reichsmark / 18 Schritt

Jünger u. Verschwörer                                 55 Sterntaler/ Std.

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Variante D) Mit langfristiger Planung auch Tunnelbau und Schleusung möglich (auch Ratenzahlung)

!Alle Leistungen mit Rechnung oder auch nicht – gültig gegen jedes Finanzamt!

der Allema  Lachen Fluchthelfer

„Ihr Völker der Stadt – seht auf dieses Amt!“

Der Chef des Ordnungsamtes im Prenzlauer Berg, unser Bezirksstadtrat, unser Daniel Krüger, im Amt für die AFD, hat es geschafft. Sein Amt ist immunisiert, ist durchgeimpft.

Alle konnten es und können es auch weiterhin sehen, die Behörde geht, selbst in Krisenzeiten, in Zeiten des korrekten Abstandes, offensiv auf die Menschen zu. Gut, sie könnten etwas so profanes tun und hier und da im Park auf Abstände hinweisen, bei Fragen zu beraten oder nur mit den Mitmenschen zu reden. Aber nein. Es gibt Wichtigeres!
Sie haben eine Mission, sie haben ihren Mitbürgern etwas zu geben. Etwas mitzugeben und etwas mitzunehmen – einen Strafzettel und ein Geld. Es ist ein Geben und Nehmen – es ist ja Ostern.  Dieses Geben und Nehmen ist so innig, dass, dem zu Nehmenden, fast bis auf Taschendiebnähe auf die Pelle gerückt wird. Und wenn dieser, wegen des geringen Abstandes zurückweicht, wird der, sofort korrigiert. Es wird von Amtswegen nachgerückt. Das kann auch mal über die gesamte Wiese gehen. Immer hinter der Oma oder der Frau mit dem nichtangeleinten Hündchen her.
Vorher war die Welt zufrieden und ausgeglichen. Plötzlich aber nicht mehr, weil Papiere ausgetauscht, Geld übergeben und unbedingt, wer weiß warum, ganz dicht miteinander geredet werden muss. Bei Männern mit größeren Hunden sieht das anders aus. Es wird auf Verstärkung gewartet erst dann wird eng eingekreist. Wir sind ja immun. Andere Gewerke gehen gerade pleite aber hier im Park wird zu Coronas-Zeiten sogar etwas erwirtschaftet. Warum auch nicht sagt sich der Stadtrat. Wir sind ja im Park und wo Parkraumbewirtschaftung hinten draufsteht, muss ja auch, in mageren Verkehrszeiten, Parkraumerwirtschaftung drin sein. Dann kommt auch hinten was bei raus.
Es ist übrigens die gleiche Parkraumbewirtschaftung, die mir, am gleichen Tag, wegen kippender Laternen, Rattenplagen, über die Grünflächen fahrender Radler und Vandalismus, zum achten mal im Vorbeigehen sagte:   -Wir sind nur die Parkraumbewirtschaftung-   das geht uns nichts an.
Danke Herr Krüger für diese Nichtverantwortung.  Oh Heil-land es ist vollbracht. Und schon vor Ostern. 

Es wird wie es bleibt       bleibt alle gesund, schön und tapfer    Frohe Ostern  

Der volker

Bedenkliche Müllsammelaktion im Thälmannpark!

1974: Stadtpräsident Eckhard Sauerbaum (Bildmitte im Trainingsanzug mit Streifen an den Ärmeln und Hose) entrümpelt mit Helfern ein Waldstück am Timmerberg. Auch im Stadtforst Hammer, am Kuckucksberg und am Tröndelsee sammeln Kieler Kommunalpolitiker anlässlich des Umweltschutztages Müll ein. CC BY-SA 3.0 DE – Das waren noch Zeiten, als die Politiker den Müll gesammelt haben …

Am 12. Mai will der ökologische Jugendverband WWF-Jugend von 10 bis 13 Uhr den Ernst-Thälmann-Park auf Vordermann bringen. Wer sich hier anmeldet, bekommt sogar Handschuhe und eine Zange geliehen. Quelle ist : https://mitvergnuegen.com/2019/parks-kieze-aufraeumen

Dazu ein kritischer Brief von Franziska:

Liebe Leute,
hier ein paar Bemerkungen zu den Müllsammel- und Markierungsaktionen, die auch im Thälmann Park am 12. Mai stattfinden sollen.
Man schickt Erwachsene, Kinder und Jugendliche mit Spraydosen(!) los (hier: Spandau), um hinterlassenen Müll öffentlichkeitswirksam zu markieren bzw. einzusammeln. Wem dient diese Öffentlichkeitswirksamkeit? Was ist das für ein Verein, der diese Aktion auf seiner Seite ankündigt? Was hat dieser Verein davon?

Auf dessen Seite „Mit Vergnügen Berlin“ finden wir viele Anregungen, wie man/frau in Berlin, Hamburg, München und Köln Geld loswerden kann, sprich: es geht darum, Events, Restaurants, Bars, Hotels, Lokale u.v.m. zu bewerben.

Schicke und bunte Inhalte unheimlich tutti aufgemacht umhüllen die Werbebotschaften auf dieser Seite. Hier wird Content Marketing betrieben; inklusive der Möglichkeit, sich anzumelden, um ja keine neuen Werbebotschaften zu verpassen.
Zu allem Übel soll das Happening (ausgerichtet von der WWF Jugend) während der Brut- und Setzzeit geschehen, das bedeutet, daß Tiere im Park während der Jungenaufzucht über Stunden massiv gestört werden. M.E. ist es nicht notwendig, den Thälmannpark „auf Vordermann zu bringen“ (ich finde diese Aussage sogar einigermaßen unverschämt), denn der Park sieht, bis auf Baustellentätigkeiten, Trockenanzeichen und wiederholt stark übertriebene „Pflegemaßnahmen“ durch das Gartenamt m.M. nach – bis auf den Teil Richtung Bahn – sehr gut aus. Ich habe mal ein Gängelchen durch den Park gemacht und die „Müllsünden“, fotographisch festgehalten. Es sieht so aus, als ob Zigarettenkippen und Scherben vom Kehrwagen lediglich an die Ränder der Wege geschoben und dann dort liegen gelassen werden – das ist sehr doof. Ansonsten ist kaum bis gar kein Müll auf den Freiflächen oder am Rande der Sträucher zu entdecken.
Müll wird vor allem dorthin verbracht, wo sich ansonsten eher unberührte Stellen befinden, meist am Rand von Grünflächen, meist in/unter das dort vorhandene Strauchwerk. Beispiel Thälmannpark.

Hier ist es vor allem der hintere Bereich an den Schienen. Dieser von den Besuchern des Parks als Müllkippe missbrauchte aber ansonsten glücklicherweise weitestgehend unbelebte Teil ist eine kleine Oase für die dort lebenden Tiere, auch wenn es für uns Menschen aufgrund der starken Vermüllung optisch nicht so scheinen mag.

Es soll nun eine Horde Leute losgelassen werden, bewaffnet mit Zangen, festem Schuhwerk, Handschuhen, Eimern/Müllsäcken etc. und es steht zu befürchten, daß genau dort die Aktion ihren Schwerpunkt haben wird. Nachdem ich gestern da war, halte ich es für unangebracht, Kindern u.a. zuzumuten, diesen Teil der Anlage von Müll zu befreien. Zuerst wird dies aufgrund der Menge nicht möglich sein. Zudem befinden sich haufenweise(!) Exkremente dort – nicht nur von Hunden (würg), …, Scherben, olle Klamotten, Matratzen, ekliger Kram.
Aber auch brütende und fütternde Vögel, Igel, etc. Die Aussage, der Park müsse auf Vordermann gebracht werden unterstellt, daß der Park so, wie er sich präsentiert, nicht nutzbar sei.

Diese ewigen kleinen Angriffe auf Grünflächen und Parks sind in meinen Augen problematisch.

Menschen, egal welchen Alters, wird suggeriert, dass etwas nicht stimmt, dass eingegriffen werden muß. Und da, wo sich kein Müll findet, wird wahrscheinlich recht schnell auf andere „Problemzonen“ hingewiesen – Unkraut! Wildwuchs! Gefährliche Tiere! Angstecken!
Wenn ich es schaffe, bin ich am Sonntag dabei, um mir ein Bild von der Aktion zu machen. ich werde berichten, ob es geklappt hat.

Liebe Grüße,

Franziska

P.S. Hier ein Auszug von NABU/BUND zum Thema:

Zur Brut- und Wurfzeit (Anfang März bis Ende September) sind Gebüsche in Parks, Vegetationsgürtel, Dünen am Strand oder Schilfgürtel an Gewässern bei der Müllsammlung auszulassen.

–> Sollten Sie in geschützten Gebieten oder in Gebüschen etc. in der Brut- und Wurfzeit eine starke Vermüllung feststellen, informieren Sie bitte die zuständige untere Naturschutzbehörde.

Wann sind die besten Zeiten zum Sammeln?

–> Abseits von versiegelten Flächen und von Straßenbanketten wird empfohlen größere Sammelaktionen zwischen Anfang Oktober undEnde Februar durchzuführen (bitte auch in dieser Zeit den Schutz an- wesender Tiere beachten).

Wen kann ich fragen, ob mein Gebiet zum Sammeln geeignet ist und zu welcher Zeit?

–> Die unteren Naturschutzbehörden (bei der Stadt oder beim Landkreis) und lokal aktive Naturschutzverbände wie NABU oder BUND geben gern Auskunft.

–> Falls Gebiete mit schutzwürdigen Lebensräumen oder Arten betrof-fen sein könnten, bitte vorher bei den Unteren Naturschutzbehörden (bei der Stadt oder beim Landkreis) anfragen oder ggf. dort Ausnahme- genehmigungen für Sammelaktionen in Schutzgebieten einholen.

 

 

ACHTUNGS- Brief and das Bezirksamt Pankow

wegen versäumter, jetzt notwendiger und zukünftiger Investitionen im Ernst – Thälmann – Park   Berlin Pankow/Prenzlauer Berg

Berlin, 20.02.2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

Sehr geehrte Damen und Herren des Umweltamtes,

Sehr verehrte Damen und Herren des Ausschusses f. Stadtentwicklung u. Grünanlagen der BVV Pankow,

Sehr geehrte Denkmalschutzbehörde,

Sehr geehrte Planer-Gemeinschaft

 

 

Wir, die Mitstreiter*innen der AG Grün & Teich im Ernst – Thälmann – Park, sowie viele Anwohner machen sich erhebliche und berechtigte Sorgen ob der derzeitigen Situation und der geplanten Investitionen der „Parkqualifizierung“, hier im Park.

Wir halten eine Nachbesserung und zum Teil eine Neuentwicklung der Entwicklungsergebnisse der Workshops, den Park betreffend, für dringend geboten.

Es ist zum Beispiel schon jetzt, durch den trockenen Sommer, ein Baum und Koniferen- Sterben in Gang gesetzt worden. Allein im Gebiet der „Passage“ sind fast alle großen Eiben, Lebensbäume und Wacholder betroffen. Dasselbe Bild zeigt sich im und um das Wäldchen hinter dem Denkmal.

Die Rhododendron- und Lorbeer- Buschbestände um den Teich, sind ebenfalls überaus betroffen und werden langsam „eingehen“. Vom Kiezteich-Amphibienschutzgebiet mal ganz zu schweigen.

Wir haben mehrfach darum gebeten, uns in Entwicklungsideen und Pläne einzubeziehen oder wenigstens, auf gestellte Fragen Antworten zu bekommen. Aber diese Fragen wurden, nicht einmal im Post-Eingang bestätigt oder wie in der Bau- Ausschusssitzung zu diesem Thema, einfach abgewürgt. Damit möchten und werden wir uns aber nicht zufrieden geben.

Es stehen einfach noch zu viele gravierende Fragen im Raum bzw. im Park.

Die da wären:

-Warum ist es, auf der einen Seite möglich, in einem zu renovierenden Denkmalschutzgebiet, Sport und Liegegeräte zu schaffen, es aber auf der anderen Seite nicht möglich, in eine Sicherheit einflößende Lichtanlage des Parks zu investieren. Ich hatte bereits einmal zu einem Nachtspazier-gang eingeladen. (keine Antwort) Bisher, Gott sei Dank, ist noch nichts passiert. Außer, dass wir in den letzten Jahren sechs Tresore aus dem Teich gezogen haben. Aber Überfällen, denen gehen wir hier im Dunkeln, stolpernd aus dem Weg.

-Warum ist es nicht möglich, bei einem solchen Investitionsvolumen ein neues und erweitertes Papierkorb und Müll- Konzept zu entwickeln. Das wäre viel wichtiger als Liegemöglichkeiten, bei denen dann aller Müll liegenbleibt. Neben den Intervallen des Grünflächen Amtes sind wir Bewohner jetzt schon ständig am Müllaufsammeln.

-Warum ist es möglich und nötig, in einem zu renovierenden Denkmalschutzgebiet, ein Wasserbecken auszuheben, es ausgerechnet mit Schilf zu bepflanzen, um damit dann, ein immer noch kontaminiertes Grundwasser zu reinigen.

Wir hatten im Zuge der Work-Shops auch Vorschläge zu einer neuen Wasserversorgung der Teichanlage entwickelt. Leider wurden diese weder diskutiert noch beantwortet und scheinbar nicht beachtet.

In der Sitzung des Bauausschusses zur Vorstellung der Parkinvestitionen und des Teiches, wurde auf ein funktionierendes Modell in Hamburg hingewiesen. Wir haben uns über das Hamburger Modell in Eppendorf informiert und halten es für ungeeignet für unseren Standort.

Warum:

Dieses auszuhebende Reinigungsbecken müsste, da relativ wenig Platz zur Verfügung steht, ziemlich tief sein, um die benötigte Kapazität zu haben. Das bedeutet, dass die Bodenarbeiten durch die Ton und Lehmschutzschichten im Boden gehen werden. Weit in das kontaminierte ehemalige „Gaswerk Gelände“ hinein. Das zieht nach sich, dass alle Arbeiten in Schutzausrüstungen geleistet werden müssen, das Erdreich speziell entsorgt und auch neue Schutzschichten eingearbeitet werden müssen. In der Zeichnung waren dafür Folien vorgesehen. Die biologische Reinigung solle über eine eingesetzte Schilf-Bepflanzung erfolgen. Das bedeutet aber, dass auf den Folienbesatz im Grund, eine Bodeneinlage aus Erd- und Kiesmaterial angelegt werden muss.

Die Probleme, die durch dieses Konzept entstehen, sind folgende:

-Auch eine Schilfbepflanzung benötigt in einem angelegten Areal, erhebliche Pflege. Es bildet Rhizome, die sich sehr aggressiv ausbreiten und nur mit großem manuellem oder technischem Aufwand zu beherrschen sind. Ich habe sehr oft in den „Peitzer“ Karpfenteichen zur Schilfbekämpfung sowie beim Fischen gearbeitet und weiß, wovon ich dabei spreche. Es wird dabei per Hand senkrecht in den Grund gesägt und diese Matten dann ausgehoben. Ich denke auch, dass sich diese Wurzeln, bei der kleinsten sich bietenden Angriffsfläche durch eine Folie arbeiten werden. Gerade dann, wenn sich durch maschinelle Pflege und regelmäßige Wurzelbekämpfung Beschädigungen der Folien einstellen. Das wird nicht ausbleiben! Durch nichtentdeckte Beschädigungen wäre dann auch das Wasser im Becken kontaminiert, ohne dass man es sofort bemerkt.

– Ein, nach meiner Meinung sehr großer Nachteil liegt, neben den oben genannten Problemen, auch in der Wirtschaftlichkeit dieses Konzeptes. Zum einen, in der sehr hohen Pflegeabhängigkeit dieses Beckens, – wer soll das tun? Das jetzt schon über-überforderte Grünflächen-Amt? Sollte dieses Becken nicht gepflegt werden können, droht zuerst eine Kloake mit Park-Müll und dann eine Verlandung.

– Ein anderer gravierender Nachteil liegt aber, meines und unseres Erachtens, auch in den immensen Kosten dieses Projektes. Denken wir an die Sanierung des Spielplatzes. Dessen Kosten hatten sich, wegen Bodenaushub, der alten und der dann neuen Schutzschichten etc., für diese geringe Quadratmeterzahl, schlicht verzehnfacht. Es wird zum Beispiel, genügend Geld für die gewissenhafte Rodung der vielen Götterbäume benötigt werden.

Für die Summe dieses geplanten Becken-Projektes, sollte sich der Teich, locker zehn bis fünfzehn Jahre, auf herkömmliche Art mit Trinkwasser füllen lassen. Für diese Summe sollte sich die ehemalige Druckerhöhungsanlage (für das ehemalige Sprinklersystem) neben der Schwimmhalle für eine direkte Teichleitung reaktivieren lassen und vor allem die vorhandene Umwälzanlage des Teiches saniert werden können.

Aber es geht ja auch, gerade bei Neuanpflanzungen und Neugestaltungen des Grüns, um ein zu schaffendes Pflegesystem des gesamten Parks. Es sollte, ob und mit der geplanten Förderung, unbedingt ein Pflegesystem geschaffen werden!

Ein System das greift, wenn es gebraucht und notwendig wird, und nicht, wenn gerade mal alle Maschinen ganz oder gerade genügend Mitarbeiter da sind. Dass, zum Beispiel die Wiesen gemäht werden wenn es nötig ist und nicht wenn es gerade mal möglich ist. Ich habe in anderen Parks die Liegegeräte sehr zugewachsen erlebt, weil dort sehr schwer zu mähen ist. Wie wird das geregelt?

Die Sommer und Winter werden sich weiterentwickeln und wenn es so weitergeht wird auch die Stadt ohne Pflege und Grün mehr und mehr verdorren. Es ist ja nichts Neues, aber die Renditen von Grün rechnen sich nicht nach Monatsenden, sondern nach Jahrzehnten.

Wir arbeiten seit über zehn Jahren an, mit und in diesem Teich. Finanzieren den Unterhalt und das Equipment aus Spendenmitteln, machen Führungen, es werden Filme über diese Oase gedreht, wir haben eine Menge Erfahrungen gesammelt, urteilen nicht vom Schreibtisch über dieses Gebiet, sondern sind zu allen vier Jahreszeiten hier vor Ort und blicken von morgens bis abends auf das Gewässer. Wir haben mehrfach um eine Mitarbeit gebeten, die eventuell auch für die Planer und alle anderen interessant gewesen wäre. In diesem Zusammenhang möchten wir darauf hinweisen, dass das Wort – Achtung – zwei Bedeutungen hat. Wir haben nicht mal eine Antwort bekommen. Die Konsequenz haben wir angekündigt.

Wir möchten nicht, dass dieses Beckenprojekt, ebenso wie die unsägliche Brücke, ein neues Thema für den Bundesrechnungshof wird. Das wäre dann eine Menge Geld auf 100m Wegstrecke.

Wir verbleiben mit den besten Grüßen und harren weiter der Dinge.

Die AG Grün & Teich       V. Herold   A. Hornig    H. Fabian